Hallo, liebe Forengemeinde!
Ich habe mich entschieden einen Thread zu starten über ein Thema das so alt ist wie das digitale Fernsehen selbst, aber in der breiten Bevölkerung noch immer viel zu unbekannt zu sein scheint: Die Zeitverzögerung bei digitalen Ausstrahlungen. Das regt mich schon seit 1998 auf.
Stefan Raab zog einst in seiner Sendung, die gerade erst geboren war, einen Anrufer beim Sat.1 "Superball" durch den Kakao, da der wohl zu doof war, rechtzeitig "Links!" oder "Rechts!" zu rufen. Niemand kam auf die Idee, dass er wohl über eine d-box schaute. Heute sind solche Telespiele überhaupt nicht mehr möglich! Es wird sie wohl niemals mehr geben.
Gerade durch das Remuxxen und Rebroadcasten bei Kabel Deutschland (Stichwort: Kabelstreit mit den ÖR) hat dieses Problem noch höhere Dimensionen angenommen. Kommt es z.B. in der gesmten Sendestrecke des ZDF ab Feed - über Sendezentrum Mainz- über den neuen Muxxer des ZDF - über Satellit - Remux und Re-encoding bei Kabel Deutschland- usw. zu einer gesamten Zeitverzögerung von knapp unter einer halben Minute, ist das einfach nicht mehr tolerierbar.
Auch durch HD werden die Latenzen größer. Deutschland ist Fußball-Weltmeister, wie viele mögen die Tore erst mit enormer Verzögerung wahrgenommen haben (das ganze kam ja auch noch aus Brasilien, also noch mal eine Schippe drauf).
Und an Silvester läutet man das neue Jahr mit der ZDF-Uhr vorm Brandenburger Tor einfach mal zu spät ein.
Bei Domian rufen fast täglich Leute an die sich über diesen Delay wundern... usw.
Was ist Eure Meinung? Geht die Entwicklung zu immer effizienteren Codierverfahren aus wirtschaftlichen Gründen zu weit? Sollte man besser neue Codecs erfinden die die Latenzen verringern? Und sollte vom Gesetzgeber ein Re-Encoding nicht generell verboten werden?
Ich freue mich auf eine lebhafte Diskussion.
Gruß Holz ;)
Ich habe mich entschieden einen Thread zu starten über ein Thema das so alt ist wie das digitale Fernsehen selbst, aber in der breiten Bevölkerung noch immer viel zu unbekannt zu sein scheint: Die Zeitverzögerung bei digitalen Ausstrahlungen. Das regt mich schon seit 1998 auf.
Stefan Raab zog einst in seiner Sendung, die gerade erst geboren war, einen Anrufer beim Sat.1 "Superball" durch den Kakao, da der wohl zu doof war, rechtzeitig "Links!" oder "Rechts!" zu rufen. Niemand kam auf die Idee, dass er wohl über eine d-box schaute. Heute sind solche Telespiele überhaupt nicht mehr möglich! Es wird sie wohl niemals mehr geben.
Gerade durch das Remuxxen und Rebroadcasten bei Kabel Deutschland (Stichwort: Kabelstreit mit den ÖR) hat dieses Problem noch höhere Dimensionen angenommen. Kommt es z.B. in der gesmten Sendestrecke des ZDF ab Feed - über Sendezentrum Mainz- über den neuen Muxxer des ZDF - über Satellit - Remux und Re-encoding bei Kabel Deutschland- usw. zu einer gesamten Zeitverzögerung von knapp unter einer halben Minute, ist das einfach nicht mehr tolerierbar.
Auch durch HD werden die Latenzen größer. Deutschland ist Fußball-Weltmeister, wie viele mögen die Tore erst mit enormer Verzögerung wahrgenommen haben (das ganze kam ja auch noch aus Brasilien, also noch mal eine Schippe drauf).
Und an Silvester läutet man das neue Jahr mit der ZDF-Uhr vorm Brandenburger Tor einfach mal zu spät ein.
Bei Domian rufen fast täglich Leute an die sich über diesen Delay wundern... usw.
Was ist Eure Meinung? Geht die Entwicklung zu immer effizienteren Codierverfahren aus wirtschaftlichen Gründen zu weit? Sollte man besser neue Codecs erfinden die die Latenzen verringern? Und sollte vom Gesetzgeber ein Re-Encoding nicht generell verboten werden?
Ich freue mich auf eine lebhafte Diskussion.
Gruß Holz ;)
Zeitverzögerung - Latenzen im Digitalen Fernsehen!
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